Die Frösche kurz vorm Abheben

Antje, Jana, Janas Sohn Noah und 8 Frösche trafen sich an der Haltestelle der Linie 13, um gemeinsam zum Flughafen zu starten.

Jana: „Wie viele Kinder sind wir?“ Jannis: „Acht“

Jana: „Wie viele Jugendliche sind es?“ Tom: „Zwei“

So kann der Tag gut starten, auch wenn sich Milla aufregt über einen Mann, der „einfach das „Gerauche“ auf die Schienen geschmissen hat.“

Am Flughafen suchen wir uns den Meeting-Point und snacken ein paar Laugenstangen. Und kaum sind wir fertig, ist auch schon Willi da. Willi weiß alles über den Flughafen. Er verteilt die Flughafenausweise und bringt uns zur Sicherheitskontrolle. Dort dürfen keine Fotos gemacht werden. Außerdem werden wir gescannt, durchleuchtet, kontrolliert und es gibt bei jedem eine Sprengstoffkontrolle. Danach geht’s raus zu Ibrahim, der für heute unser Busfahrer sein wird. Jeder sucht sich einen Platz und Ibrahim fährt los. Willi ist natürlich dabei und erklärt uns alles, was wir sehen. Natürlich fragt er uns auch Löcher in den Bauch. Ob wir schon geflogen sind zum Beispiel. Milla: „Ja klar, du etwa nicht?“ Joni: „Ich war bei Palma in de Mallorca.“ Henry: „Natürlich, ganz schön weit sogar.“
Wir fahren an Wagen vorbei, die aussehen wie Polizeiwagen, es sind aber welche vom Zoll. Willi erklärt, dass es Hunde gibt, die erschnüffeln, wenn jemand etwas schmuggeln will. Edgar fragt, was schmuggeln ist, Jana erklärt es ihm und er meint daraufhin: „Der Tom hat mal heimlich Süßigkeiten in die Kita geschmuggelt.“
Wir sehen jede Menge Flugzeuge starten, zählen dabei ganz laut mit – es dauert ca. bis 21, dann hebt der Flieger ab.
Und ebenso viele landen auch. Jonathan: „Oh, eine riesige Staubwolke.“ Willi erklärt, dass diese entsteht, wenn die Räder aufsetzen. Und Adrian fügt weise hinzu: „Ja, wegen der Reibung, weil das Flugzeug so schnell ist.“ Tom: „Ich kann ja ne Kurvenbremsung machen.“ Antje: „Qualmst du dann auch so?“ Tom: „Ne, bei mir qualmt da nix.“
Wir sehen auch, wie das Kerosin in den Flügel gepumpt wird, wie die Koffer auf– und abgeladen werden (oh Schreck, einer fällt runter und keiner merkt etwas)
Willi erzählt, dass alle Kinder später in der Schule sehr gut lernen sollten, sonst dürfen sie später nur Koffer stapeln. Aber wer lernt, der darf Pilot werden und darf dann fliegen. Und wer ganz extra viel lernt, der darf in den Tower. Er fragt: „Wer will denn hier mal ne Woche arbeiten?“ Milla: „Okay, ich frag mal die Mama.“
Tom: „Was ist das?“ Henry: „Der Tom hat eine Frage, Willi!“ Tom sah ein DRK-Fahrzeug, was z.B. einen Passagier im Rollstuhl direkt ins Flugzeug bringen kann. Wir lernen, dass der Pilot 4 Streifen und der Copilot 3 Streifen auf der Uniform hat. Und wir winken jedem Piloten im Cockpit und jedem Fahrer eines Einweiser-Fahrzeugs, das sind die Schwarz-Gelben. Und die winken alle zurück. Ibrahim parkt unseren Bus so, dass wir genau vor der gelben Linie parken, auf dem das Flugzeug einparken muss. Und da ein Flugzeug nicht rückwärtsfahren kann (hat ja auch keine Rückspiegel zum Gucken), braucht es einen Flugzeugschlepper, der es rausfährt aufs Rollfeld.
Wir sehen den BVB-Mannschafts-Airbus – aber Willi ist FC-Fan. Als Tom ihm sein T-Shirt (passenderweise ein BVB Trikot) zeigt, meint Willi: „Also als BVB-Fan müsstest du eigentlich laufen.“ Tom: „Aber die Mama hat mir das angezogen…“ und durfte unter diesen Umständen weiter mitfahren.
Vor dem gelben DHL-Flieger dürfen wir dann Gruppenfotos machen, natürlich ordnungsgemäß mit Warnweste, die wir behalten dürfen. Und weil es so schön ist, singen wir mit Willi: „Und wenn das Trömmelche jeht…“ Karneval kann er also auch.
Wir sehen ein Frachtflugzeug mit zugeklebten Fenstern, welches nur nachts fliegt, sehen ein paar Privatjets, besuchen die Feuerwehr mit ihren komischen Fahrzeugen und sehen natürlich auch die Hubschrauber und winken der Rettungsärztin. Dann geht es zurück ins Terminal, durch die Sicherheitskontrolle und Willi verabschiedet sich.
Dann machen wir es uns noch mit Pommes und Eis gemütlich machen. Emma: “Nächstes Jahr komme ich wieder und esse wieder ein Eis.“ Jannis: „Boah, ich platze gleich.“
Und völlig zufrieden treten wir den Heimweg an und fahren noch ein paar Mal die Rolltreppe rauf und runter. Über Ehrenfeld geht es zurück in die Kita.