Ich wünschte, ich könnte fliegen …

WAS WIR SO MACHEN

Ich wünschte, ich könnte fliegen … Unser Ausflug zum Flughafen

Die 5- und 6-jährigen unserer Gruppe machen sich auf den Weg zum Flughafen. Wir laufen, fahren Straßenbahn, dann S-bahn und am Schluss noch Rolltreppe. Ziemlich lange sind wir unterwegs. Am Meeting Point im Terminal 1 treffen wir auf eine andere Kitagruppe und unsere Flughafenführerin Anna.

Jeder bekommt seinen eigenen Ausweis mit Namen drauf. Dann laufen wir durch das Terminal an allen wartenden Menschen vorbei, bis zur Sicherheitskontrolle. Unsere eigene Kontrolle, ohne Urlauber (nämlich die fürs Flughafenpersonal).

Ausweis abgeben und einmal mit dem Metallscanner an den Kindern entlangfahren. Bei Paul piept es plötzlich, aber es war falscher Alarm. Auf der anderen Seite wartet schon unser Busfahrer. Den großen Bus teilen wir uns mit einer anderen Kitagruppe, aber kein Problem, es gibt viel Platz.

Mit dem Bus dürfen wir über das gesamte Flughafengelände fahren, welches über 1000 Fußballfelder groß ist. Anna erklärt uns alles und stellt auch Fragen wie: „Wie heißt denn das, was der Tankwagenfahrer per Schlauch ins Flugzeug leitet?“ Eleni wusste die Antwort: „Kerosin!“

Wir sehen, wie ein Flugzeugschlepper einen Pushback durchführt- er schiebt das Flugzeug rückwärts aus der Parklücke, das können die großen Flieger nicht allein weil sie garkeinen Rückwärtsgang und Außenspiegel haben. Ein sogenanntes Follow-Me-Auto zeigt den Flugzeugen dann ihr Rollfeld zum Start oder fährt den gelandeten Flugzeugen voraus zu ihrem Parkplatz. Dort haben dann alle Passagiere und Mitarbeiter  25 Minuten Zeit zum Tanken, aus- und einsteigen, zum Putzen und für einen Check, ob alles in Ordnung ist.

Wir fahren vorbei an einem großen Tower, das ist der blaue Turm, in dem alles überwacht wird. Dann hält unser Fahrer an einer Wiese und wir dürfen aussteigen. Warum? In dem Moment sehen wir einen kleinen Punkt am Horizont, der immer größer wird- Ein Flugzeug im Landeanflug, das über uns drüber fliegt. Meine Güte, wie laut!

Ein paar Turbinen schauen wir uns mal genauer an-aber an einem parkenden Flugzeug.

Und schon geht’s weiter, vorbei an großen Hangars- den Garagen für die Flugzeuge.

Und bei der Flughafenfeuerwehr vorbei- dort stehen die großen Panther mit je 1400 PS, die größten Feuerwehrwagen der Welt und so schwer wie 15 Elefanten.

 

Auch sehen wir auf dem Rollfeld das größte Flugzeug- eine Boing 747 oder auch JumboJet genannt- von UPS. Unter der „Nase“ steht ein Mann, der winkt uns zu.

So lernen wir von Anna: „Das Wichtigste am Flughafen ist das Winken.“ Und das tun wir, immer wieder- auch dann dem Busfahrer, als wir wieder zurück am Terminal sind.

Dann gibt’s noch eine kleine Stärkung, bevor wir uns wieder zurück zur Kita machen, natürlich mit Rolltreppen, S-Bahn und Straßenbahn.

In der Kita gestalten wir den Aushang mit Text und Fotos für Kinder und Eltern- das Foto mit dem Löschfahrzeug in der Garage hat es den Kindern sehr angetan und so gestalten sie eigene Löschfahrzeuge, Flugzeuge und ein Feuer und zeichnen noch 15 Elefanten aufs Plakat, denn so schwer ist ja der Panther.