Unser verregneter Morgenkreis

Im Morgenkreis gab es heute ein Mitmachexperiment für alle Kinder. In der Mitte lagen Regenschirme und ein Schwungtuch. Die Kinder rätselten schon, warum denn wohl die Schirme im Kreis liegen.

B: „Da Regenschirme!“
J: „Wofür braucht man denn Regenschirme?“
B: „Wenn es regnet, dass man nicht nass wird.“
E: „Dass einem der Kopf nicht nass wird.“
J: „Seid ihr denn schonmal nass geworden?“
P: „Nein, ich hatte eine Kapuze und einen Schneeanzug an und eine Matschhose und eine Regenjacke!“
J: „Was für Regen gibt es denn?“
P: „Schneeregen“
E: „normaler Regen“
E: „Sturm und Gewitter“
J: „Hagel“
J: „Was ist denn Hagel?“
J: „Das ist wie so harte Steine“
E: „eine Art Schnee“
J: „Was brauchen wir denn, um uns vor dem Regen zu schützen? Wenn wir zum Beispiel morgens zum Bäcker gehen und es regnet?“
E: „Eine Regenjacke“
E: „Oder ein Regencape!“
E: „Gummistiefel“
B: „eine Kapuze“
J: „Aber warum sind wir denn bei diesen ganzen Sachen vor dem Regen geschüzt?“
A: „Weil die eine dicke Gummihautschicht haben!“
J: „Ja genau, die sind dadurch wasserdicht. Was passiert, wenn wir nur im Pullover, bei Regen zum Bäcker laufen?“
M: „Dann würden wir ganz nass!“
E: „Weil der Regen schräg geht!“

So genug zur Theorie, wir mussten es einfach alle zusammen ausprobieren. Immer zwei Kinder bekamen einen Regenschirm, unter den sie sich setzten. M. sprühte mit einer Sprühflasche Wasser auf die Regenschirme. Wir stellten fest, dass wir alle trocken blieben.
Dann setzten sich alle Kinder unter unser Schwungtuch. Wieder sprühte Mona fleißig mit dem Wasser auf die Kinder. Und siehe da, bei ein paar Kindern sind die Haare nass geworden. Das Schwungtuch ist zwar aus Plastik, aber nicht so wasserdicht wie die Schirme und unsere Matschhosen und Jacken. Die Kinder sind jetzt also für die nächsten Regentage gewappnet.
Im Anschluss an den Morgenkreis ging es ins Atelier. Dort fanden die Kinder eine lange Tafel vor, auf der blaue Farbe, Pinsel, Wellpappe und Luftpolsterfolie bereit lag. Jedes Kind bekam eine Pappe, auf der sie mit den verschiedenen Sachen Regen drucken konnten. Die Kinder waren fleißig und so kam es, dass auf einigen Bildern ein richtiger Sturm entstanden ist.
Nach einer kurzen Trocknungsphase kamen die Kinder zurück ins Atelier und es wurde weiter an den Regenbildern gearbeitet. Sie bekamen eine Schere und Pappe, um einen Stiel für ihren Regenschirm zu schneiden. Zum Abschluss malten die Kinder sich selber unter den Regenschirm. P. malte sogar lauter Punkte an seine Sachen- das sind die abperlenden Regentropfen,weil sein Schneeanzug wasserabweisend ist.