Projekt „Warum legen Vögel Eier?“                                                    

Im Zuge des nahenden Frühlings merken die Frösche, dass mit den ersten grünen Blättern auch die ersten Vögel in den Bäumen zu entdecken sind. Es zwitschert und piept im Park. Doch Pieps ist nicht gleich Pieps. Wir lernen, wie man die unterschiedlichsten Vögel an deren Klängen erkennen kann, indem wir Tonaufnahmen den passenden Tieren zuordnen. Enten und Tauben sind noch recht leicht zu erraten, doch eine Amsel ist nicht ganz so einfach zu erkennen. Doch woher kommen Vögel eigentlich? Ist doch klar, sie bauen Nester, legen Eier hinein und brüten diese aus. Auf die Frage, ob denn alle Vögel die gleichen Eier legen, hatten alle Frösche eine Antwort parat: Manche Eier sind groß und manche klein, einige sind braun und andere weiß, sogar grüne Eier gibt es. Hühner kennt doch jeder. Doch wer kennt eigentlich eine Wachtel?

Die lernen wir dann schließlich kennen und zur großen Freude aller haben wir die Möglichkeit, befruchtete Wachteleier in einem Inkubator auszubrüten. Doch ausbrüten heißt nicht nur warm halten, wie wir schnell merken. Die Eier müssen über 14 Tage regelmäßig gewendet werden. Nach 17 Tagen ist es endlich so weit. Eine Wachtel schlüpft! Doch nicht aus allen Eiern kommen Küken und ein Wachtelküken stirbt leider nach wenigen Tagen.

Wir lernen respektvoll mit Lebewesen und auch mit dem Tod und mit Loslassen umzugehen. Wir beerdigen die Wachtel und ziehen die anderen 5 groß. Wir richten den „Wachteldienst“ ein, der für die Fütterung und die Sauberkeit des Geheges verantwortlich ist und der auch die Wachteleier als Lebensmittel würdigen darf. Im Zusammenhang mit BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) lernen die Frösche also auch wo Eier als Lebensmittel herkommen und dass diese nicht im Supermarkt gelegt werden. Um einige Erfahrungen reicher,  sind alle Frösche aufgeregt und gleichzeitig traurig, dass die großgezogenen Wachteln nun in einem großen Garten ihren Ruhestand finden.