WAS WIR SO MACHEN
Entdeckung im Hochbeet: Die Reise der Raupen
Beim täglichen Gießen unserer Hochbeete machten die Kinder eine spannende Entdeckung: Ameisen krabbelten umher, Fliegen saßen auf den Blättern, Bienen summten vorbei und im Kohlrabi hatten sich Raupen eingenistet: „Guck mal wie viele von denen dort sind!“.
Sofort entstanden viele Fragen: Wie bekommen wir die Raupen aus unserem Beet? Was wird aus einer Raupe? Wie können wir unser Gemüse schützen? Gemeinsam suchten wir nach Lösungen für die gestellten Fragen, also zogen die Raupen in unser selbstgebautes Schmetterlingshaus um, während wir unser Hochbeet mit einem natürlichen Knoblauch-Sud behandelten, um Eier und Rückstände zu entfernen.
Nun begann eine aufregende Beobachtungszeit! Die Kinder versorgten die Raupen mit frischen Blättern, beobachteten aufmerksam ihre Entwicklung und stellten immer neue Entdeckungen fest: Raupen fressen ununterbrochen, hinterlassen kleine Kotkügelchen und klettern am Netz nach oben, um sich zu verpuppen. Als die Kinder einige Tage später den Kokon entdeckten, wurde die Vorfreude jeden Tag größer. Wir konnten den Prozess von der Verpuppung ganz genau verfolgen – die Farbe und Größe vom Kokon änderte sich!
Nach einiger Zeit war der besondere Moment gekommen! Aus einer Raupe schlüpfte ein Schmetterling. Gemeinsam ließen wir ihn in unserem Garten frei, nachdem sich alle Kinder den Schmetterling aus nächster Nähe anschauen konnten.
Aus einer zufälligen Entdeckung im Hochbeet entstand ein gemeinsamer Forschungsprozess, bei dem die Kinder Naturzusammenhänge unmittelbar erlebten, Verantwortung für ein Lebewesen übernahmen und erfahren konnten, wie achtsames Handeln zum Schutz von Pflanzen und Tieren beiträgt.






