Bei uns Kängurus dreht sich zurzeit alles um die Gefühle. Wir wollen wissen, was es für Gefühle gibt, wie sie sich anfühlen und wie wir mit ihnen umgehen können. In unserem Gruppenraum haben wir eine Gefühlsampel angebracht. Jedes Kind hat seine eigene Klammer, die auf das entsprechende Gefühl gesetzt werden kann. Im Morgenkreis besprechen wir die Gefühle und jeder darf, wenn er möchte, erzählen, wie es ihm heute geht. Alle Kinder machen das schon richtig gut und sprechen auch im Freispiel oft über ihre Gefühle. Wir haben  ein Gefühlsmemory gebastelt und damit gespielt. So sprechen wir spielerisch mit den Kindern über die unterschiedlichen Gefühle. Wir überlegen, was zum Beispiel hilft, wenn man wütend ist. Und einige Kinder haben super Ideen, z.B. dass man ja vielleicht einmal die ganze Wut rausschreien, oder eine Runde auf dem Flur oder der Terrasse rennen könnte. Für das Gefühl „Wut“ gestalten wir uns unseren eigenen „Wutball“. Dafür brauchen wir nur Mehl, Frischhaltefolie und zwei Luftballons. Wir Känguru – Kinder finden den „Wutball“ echt gut! Denn wenn wir mal wütend sind, können wir den „Wutball“ z.B. quetschen oder schmeißen und dann merken wir, dass wir vielleicht schon gar nicht mehr so wütend sind. Natürlich haben wir auch andere Gefühle kennengelernt, wie lustig , traurig oder „quatschig“ sein.  Für jedes Gefühl haben wir „Gefühlswolken“ gemacht. Auf diesen Wolken haben wir dann gesammelt, was die Kinder glücklich, traurig, wütend, … macht. Die Wolken hängen nun verteilt in unserem Flur und so können wir sie immer wieder betrachten. Wir Kängurus sind jetzt richtige Gefühlsprofis und das ist toll!